Landschaft


Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren und bietet eine vielfältige Landschaft, die durch den Vulkan Teide zweigeteilt ist. Wie die anderen Kanaren ist auch Teneriffa vulkanischen Ursprungs, wobei der Teide das letzte Mal im Jahr 1909 ausgebrochen ist. Der Pico del Teide ist Teil des jüngsten Vulkanmassivs im Herzen der Insel, das von der größten Caldera der Welt eingenommen wird. Geologisch am ältesten sind das Anaga-Gebirge, das ganz im Nordosten liegt und das Teno-Gebirge, das sich im Nordwesten der Insel befindet. Die Bergregionen ziehen sich bis in den Süden der Insel und bilden gemeinsam die Form eines Y. Neben den atemberaubenden Bergregionen kann Teneriffa auch mit attraktiven Küstenregionen und schönen Sandstränden aufwarten. Für Wanderer und Naturliebhaber stehen auf Teneriffa zahlreiche, unterschiedliche Touren zur Auswahl, um die Schönheit der Sonneninsel Teneriffa zu entdecken. Der Süden bietet trockene, karge Landschaften und herrliche Strandregionen. Die beliebten Ferienregionen Playa de Las Americas und Los Cristianos liegen im sonnigen Süden der Insel. Der Norden fasziniert mit seiner grünen, vegetationsreichen Landschaft und den imposanten Bergregionen. Teneriffa begeistert mit zahlreichen landschaftlichen Highlights, die aufgrund ihrer Vielzahl unter der Rubrik Regionen separat aufgeführt sind.


Geographie


Die größte Insel der Kanaren – Teneriffa - ist ca. 80 km lang und an der breitesten Stelle 50 km breit – die Gesamtfläche Teneriffas beträgt knapp 2.035 km². Die Entfernung zum spanischen Festland beträgt etwa 1.300 km – zu der Küste von Marokko dagegen sind es nur etwa 300 km. Auf Teneriffa befindet sich der höchste Berg Spaniens – der Vulkan Pico el Teide mit einer Höhe von 3.718 Metern.


Flora


Die Vegetation auf Teneriffa ist äußerst vielfältig und fasziniert mit zahlreichen endemischen Pflanzenarten, die entweder nur auf den Kanaren oder sogar einzig auf Teneriffa vorkommen. Große Waldflächen werden von den Kanarischen Kiefern bewachsen. Der Kanarische Drachenbaum ist eine Besonderheit der Kanaren, wie auch die Wolfsmilchgewächse, die vorwiegend im trockenen Süden gedeihen. Einige der Pflanzen, die auf Teneriffa bewundert werden können, stammen ursprünglich aus Amerika – wie riesige Sträucher des bei uns nur als Zimmerpflanze bekannten Weihnachtssterns und zahlreiche wild wachsende Kakteen. Ein bevorzugtes Souvenir der Touristen ist die Blüte der Strelitzie, die ursprünglich aus Südafrika stammt. Allerdings stehen die meisten Pflanzenarten auf Teneriffa unter strengem Naturschutz und weder die Pflanzen, noch Pflanzenteile oder Samen dürfen ausgeführt werden.


Fauna


Bis auf die Wildkatzen, die in der Region um den Teide beobachtet werden können, und einige Kaninchen sind frei lebende Säugetiere auf Teneriffa eher rar. Raubtiere gab es noch nie auf Teneriffa, ebenso wie giftige Schlangen. Ornithologen dagegen kommen bei der Artenvielfalt an Vögeln auf Teneriffa voll auf ihre Kosten. Darunter sind einige endemische Arten zu bewundern, wie der Teidefink oder der Kanarengirlitz - eine Wildform des bei uns als Haustier bekannten Kanarienvogels.
Endemische Schmetterlingsarten wie der Kanaren-Weißling, das Kanaren-Waldbrettspiel oder der Kanarische Admiral sind weitere Besonderheiten der Tierwelt auf Teneriffa.
Interessant sind die Westkanareneidechsen, die häufig auf Teneriffa anzutreffen sind – diese sind nicht menschenscheu und lassen sich sogar gerne füttern.
Nicht zuletzt sind die Meeresbewohner im Atlantik in großer Vielzahl zu beobachten – eine Besonderheit in der Region im Atlantik zwischen La Gomera und Teneriffa sind jedoch die Meeressäuger. Pilotwale und auch Delphine können dort in freier Natur bewundert werden.


Küste


Die Küstenregion auf Teneriffa besteht teilweise aus imposanter Steilküste, schroffer Felsküste und natürlich aus wunderschönen Stränden aus feinem oder grobem Sand oder auch aus Kies. Die Sandstrände auf Teneriffa sind sowohl aus schwarzem Lavasand – meist im Norden – und im Süden meist aus hellem Sand. Die faszinierende Küstenregion lädt zu ausgiebigen Wanderungen und natürlich zu einer Erfrischung im Meer ein. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass der Atlantik mit seiner starken Strömung und Brandung gefährlich sein kann. An manchen Stränden sind Wellenbrecher vorgelagert, sodass auch Kinder gefahrlos Baden können.