Landschaftshighlights


Die Sonneninsel Teneriffa begeistert mit den unterschiedlichsten Landschaftsattraktionen, die zum Bewundern und zu ausgiebigen Touren mit herrlichen Panoramen einladen. Attraktive Bergregionen, Täler und beeindruckende Blütenlandschaften erwarten die Urlauber in den Landschaften Teneriffas. Die vegetationsreiche Nordküste Teneriffas gehört zu den beliebten Urlaubs- und Ausflugszielen für Wanderer auf Teneriffa.

 

Anagagebirge


Das Anagagebirge nimmt den gesamten Nordosten Teneriffas ein. Das wild zerklüftete und dicht bewaldete Anagagebirge ragt steil aus dem Meer bis auf eine Höhe von etwa 1.000 Metern empor. Wegen des Nordostpassats sind die Gipfel des Anagagebirges oft von Wolken umhüllt. Zu den kleinen Orten, die in der Bergregion liegen, führen kleine und kurvige Straßen. Für Naturliebhaber und Wanderbegeisterte ist das Anagagebirge ein ideales Ausflugsziel auf Teneriffa. Am Grat des Anagagebirges entlang führt eine Panoramastraße, die in Richtung Las Mercedes und La Laguna führt – dabei können die Urlauber imposante Ausblicke auf das Panorama des Gebirges genießen. Auf dem Weg befindet sich der Aussichtspunkt Mirador Pico del Ingles, von dem aus ein herrlicher Ausblick über die Region geboten wird. Kleine und malerische Bergdörfer säumen die Straßen im Anagagebirge – in der Nähe des kleinen Dorfes Taganana erwartet die Urlauber eine bezaubernde und ursprüngliche Strand- und Felslandschaft. Die Strände Playa de Benijo und Playa de San Roque liegen in der Region, diese sind allerdings leider zum Baden wegen der Strömung des Atlantiks zu gefährlich. Ein Gefühl wie am Ende der Welt überkommt die Urlauber bei einem Besuch in dem kleinen Ort Chamorga oder im Höhlendorf Chinamada. Die faszinierende Region im Nordosten der Sonneninsel ist ideal für Wanderungen und Erkundungstouren in die unberührte Natur.


Tenogebirge


Das Tenogebirge liegt im Nordwesten Teneriffas und steigt bis zu einer Höhe von knapp 1.200 Metern an. Am westlichen Rand des Tenogebirges führt die Landzunge Punta de Teno weit in den Atlantik hinaus. Von dort aus können die Besucher den Ausblick bis nach La Gomera genießen – bei guter Wetterlage sogar bis nach La Palma. Die Straße, die zur Landzunge führt ist bei gutem Wetter problemlos befahrbar – bei Regen und Wind allerdings ist Vorsicht geboten aufgrund gefährlichen Steinschlags. Der kleine Strand auf der Landzunge Punta de Teno wird gern von Ausflüglern besucht. Wunderschöne Wanderwege führen durch das Tenogebirge und entlang des Nordhangs des Pico del Teide. Die Wanderwege in der vor allem von Kiefernwald bewachsenen Bergregion sind meist gut ausgeschildert. Dennoch sollte beim Wandern eine Wanderkarte nicht vergessen werden, da an manchen Stellen die Wegmarkierungen fehlen können. Bis auf die Wanderurlauber ist in der Region des Tenogebirges kaum Tourismus zu verzeichnen, was für einen Erhalt der Ursprünglichkeit sorgt. Einige sehenswerte Orte laden im Tenogebirge zu einem Besuch ein – für eine Rundfahrt durch die Bergregion im Nordwesten Teneriffas sollte ein ganzer Ausflugstag eingeplant werden.


Cumbre Dorsal


Der lang gestreckte, allmählich ansteigende Bergrücken Cumbre Dorsal verläuft von der Hochebene bei La Laguna bis zu den Canadas und zum Teide. Entlang der Straße bieten mehrere Aussichtspunkte atemberaubende Panoramablicke zur Nord- und Südküste Teneriffas. An Tagen ohne Passatwolken kann über das gesamte Orotavatal bis nach Puerto de la Cruz geblickt werden. Auf einer Höhe von 2.300 Metern befinden sich das Sonnenobservatorium, das von dem deutschen Kieperheuer-Institut betrieben wird und das bekannte astrophysikalische Observatorium Izana. Von der Straße nach Izana aus kann das Bild der Observatorien, das oft als Farbmotiv präsentiert wird, in Natura bewundert werden. Über die Cumbre Dorsal ist auch der Teide-Nationalpark zu erreichen.


Goldmohnwiesen bei Arico


In Hülle und Fülle sind die Südhänge des Cumbre Dorsal in der Region oberhalb von Arico mit Goldmohnblüten bedeckt. Eine wahre Augenweide bietet sich hier gerade während der Blütezeit in den Monaten April und Mai für die Urlauber. In Höhen zwischen 1.300 und 2.000 Metern wächst hier der Goldmohn und bildet wunderschöne Farbteppiche auf den Berghängen.


Orotavatal


Im Norden Teneriffas bei Puerto de la Cruz liegt das Orotavatal – Valle de la Orotava. Beim ersten Anblick erinnert die weitläufige Landschaft nicht unbedingt an ein Tal, sondern erweckt eher den Eindruck eines riesigen und stetig ansteigenden Plateaus. Mittelpunkt des Tals ist der Ort La Orotava. In den unteren Regionen des Tals hat sich mittlerweile nahezu ein Ballungsgebiet entwickelt, das von Bananenplantagen umgeben ist. Ab einer Höhe von etwa 400 Metern wird Obst, Wein und Gemüse angebaut. Die beeindruckende Vegetation im Orotavatal erstrahlt fast ganzjährig in einer bunten Farbenpracht – nur im Winter verlieren die Bäume die Blätter und die Landschaft verliert etwas von ihrem üppigen Grün. Dann wird die Landschaft von den Blüten der wild wachsenden Weihnachtssterne geprägt, die uns nur als kleine Zimmerpflanzen bekannt sind. Bis zu einer Höhe von 2.000 Metern ist die Region des Orotavatals mit dichtem Wald aus Baumheide und kanarischen Kiefern bedeckt, oberhalb schließt die eher karge Landschaft der Caldera de las Canadas an. Bei Wanderungen durch das Tal, dessen Wanderwege gut beschildert sind, kommen die Urlauber an zahlreiche Aussichtspunkte und zu Gaststätten und Rastplätzen. Eine Vielzahl der Aussichtspunkte mit imposantem Ausblick kann mit öffentlichen Bussen erreicht werden. Sehr attraktiv ist der Ausblick vom Aussichtspunkt Mirador Humboldt – von dort bietet sich den Urlaubern ein Blick über das gesamte Orotavatal und die Stadt Puerto de la Cruz.